Dynamiken in Rotary
Shownotes
Die bekannte Psychotherapeutin, Wirtschaftsmediatorin und Coachin Silvia Dirnberger-Puchner spricht über Führen, Diskutieren und Streiten in Rotary-Clubs. Rotary Reloaded erscheint jeden zweiten Dienstag im Monat neu.
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00:00:11: Mit der Schubkraft von hundert Jahren Geschichte.
00:00:14: blicken wir in die Zukunft von Rotary.
00:00:21: Wir sprechen darüber, wie Rotary auch nach einhundert Jahren noch jung und attraktiv bleibt!
00:00:29: Ich habe
00:00:37: die Menschen angesprochen in zweier Gesprächen und das Motiv hinterfragt, dass Menschen die Idee hätten, ich würde sofort das was sie am meisten befürchten erkennen.
00:00:53: Dass ich die Sicherheit hab weil ich jetzt an meiner anderen Meinung bin vorhin nicht aussehe.
00:00:59: Also zu motivieren, zu tun was getan werden muss ist die hohe Kunst des Führungs im Roter Regelung.
00:01:10: Unser Land braucht Menschen, die an sich glauben und eine Bank, die ansieht glaubt.
00:01:15: Diese Podcast-Folge wird unterstützt von der Sparkasse Oberösterreich.
00:01:19: Glauben Dich!
00:01:24: Liebe Hörerinnen und Hörern – ich darf wieder einmal begrüßen zu einer Folge unseres Podcasts Rotary Reloaded.
00:01:32: Heute haben wir einen besonderen Gast hier, besonders wel' Ich Zwarzig Jahre schon gemeinsam mit unserem Gast im Rotterie-Club Perk bin, es ist Silvia Dürrmbärger-Puchner.
00:01:43: Liebe Silvia!
00:01:44: Bitte stell du dich in kurzen Worten unseren Publikum vor.
00:01:48: Also erst mal gesorgen.
00:01:50: herzlichen Dank dass ich die Ehre habe da bei euch zu sitzen.
00:01:55: Silvia-Dürrmberger Puchner ist seit zwanzig Jahren offenbar.
00:02:01: Ich hab's gar nicht mehr so genau gewusst bei Rotteri.
00:02:04: Beruflich ist es so, dass ich seit über fünf und dreißig Jahre Menschen begleite.
00:02:11: In unterschiedlichen Situationen mit unterschiedlichen Rollen begonnen als Krankenschwester dann irgendwann als Psychotherapeutin wo ich den Schwerpunkt mir gesucht habe, mir genauer anzuschauen was gibt's denn für Zusammenhänge?
00:02:31: von System-dynamischen Prozessen in Familien und schwer erkrankten Menschen.
00:02:37: Mittlerweile, ich mache es jetzt kurz, ist es so dass ich eigentlich ausschließlich mit Führungskräfte arbeite und auch nur mehr Unternehmen begleite und Begleiter in Krisensituationen, Begleiten in Führungsentwicklungsfragen und Führungenentwicklung immer noch dort zur Stelle sein möchte, wo es Konflikte oder Krisensituationen gibt.
00:03:10: und ein wesentliches persönliches Anliegen ist eine Mission.
00:03:13: Wenn man so will ist Führungskräfte dahin zu entwickeln das sie ihre Verantwortung wahrnehmen um genau solche Gegebenheiten zu vermeiden.
00:03:24: Ja Silvia, das ist natürlich wunderbar dass wir dich heute hier haben.
00:03:27: Weil unsere Folge ist nämlich unter dem Titel Dynamiken bei Rotterie und Dynamiken in welcher Form auch immer begleiten dich eben schon dein ganzes Berufsleben lang.
00:03:36: Das ist eine Leidenschaft, eine Mission von dir wie du sagst.
00:03:41: Da möchte ich dich fragen Du hast den Unternehmen vor allem auch immer wieder mit diesen Dynamiken zu tun.
00:03:45: da gibt es ja die Teams, da gibt's die Gruppen Beides hoch aufgeladen teilweise mit Dynamiken.
00:03:52: Wenn du nun auf Rotary blickst und auf die Clubs dort, wie würdest Du das einordnen?
00:04:00: Ist das eine Gruppe oder ist es ein Team?
00:04:02: Was sind wir eigentlich?
00:04:04: Das ist insofern eine spannende Frage weil natürlich der Rotary-Club auch unsere besondere Organisationsform ist, weil er Merkmale von Freundschaft hat, weil es um Netzwerken geht.
00:04:18: Es ist ein Verein, es ist eine Wertegemeinschaft.
00:04:20: Das heißt das sind so viele unterschiedliche Aspekte die Gruppen dynamisch diese Gegebenheiten auch sowas besonderen machen.
00:04:30: und deine Frage kann ich insofern nicht ganz konkret beantworten weil der Unterschied zwischen Gruppe und Team ja der ist dass ein Team sich darin zeigt dass die Menschen ihm erreichen eines gemeinsamen Ziel abhängig voneinander sind.
00:04:47: Also, ein Gruppe hat gemeinsames Ziel.
00:04:50: Ein Team kann ein gemeinsames Ziele haben aber ein Team ist nur da ein Team wenn die Menschen um dieses Ziel zu erreichen von den Mitgliedern abhängig sind.
00:05:01: in der Zusammenarbeit und jetzt kann man sagen, ein bisschen ist es barottere ja so dass wir abhängige sind das die Menschen dort miteinander agieren.
00:05:10: und gleichzeitig kann man den Rotere Group nicht mit Unternehmensformen von Gruppe oder Team vergleichen.
00:05:22: Da gibt es ganz viele Merkmale, die sozusagen eine Besonderheit
00:05:26: darstellen.
00:05:27: Die eine ist zum Beispiel dass das eine Gemeinschaft von Menschen ist, die größter als gewohnt sind selbst zu entscheiden selbstständig zu arbeiten und ein unglaublich hoher Autonomieanspruch auf der einen Seite da ist.
00:05:46: Und diese Menschen, das glaube ich kann man wirklich sagen eine eigene Autorität sind.
00:05:52: und jetzt sage ja mal dass auch ganz viele Menschen drinnen die würde ich in der Organisationsform als unführbar deklarieren.
00:06:01: Das ist so der eine Aspekt.
00:06:03: und dann gibt es noch einen anderen Aspekt der Gruppe oder Team.
00:06:09: Bei Rotterie ist ja eine Besonderheit, dass die Präsidentschaft also Führung sozusagen sich immer wieder erneuert.
00:06:18: Und wenn man jetzt sagt, wenn wir Gruppendynamik hernehmen wie lange braucht eine Gruppe um eine Gruppen zu sein, die performt?
00:06:25: dann reden wir von einem Joa bei guter Führungen und dem Umstand das nicht jemand wegfällt oder jemand dazu kommt.
00:06:32: Das haben wir bei Rotterrie gar nicht Weil wenn sozusagen der physiologische Gruppenprozess abgeschlossen wäre, kommt ein neiger Chef.
00:06:41: Der aber null hierarchische Macht hat.
00:06:46: Das ist ja auch was Besonderes bei Rotterie das sozusagen formale Hierarchie, die es schon gibt auf informelle Hierarchien trifft Und der Präsident oft kein Einfluss kauft hat, weil was Einfluß bei Rotter Rehaus macht ist nämlich tatsächlich nicht die Funktion.
00:07:06: Sondern wer ist am längsten dabei?
00:07:09: Das klingt ja eh nach einer ganz einfachen Konstellation auf der einen Seite unführbare Personen und auf der anderen Seite Führungspositionen, die eigentlich keine hierarchische Macht haben.
00:07:22: Warum funktioniert es dann trotzdem?
00:07:24: Also ich glaube ein wesentlicher Aspekt ist tatsächlich der, dass es einem Präsidenten gelingen muss.
00:07:33: Weil er keine formale hierarchische Macht hat über Beziehung, über Akzeptanz zu führen
00:07:41: oder einer Präsidentin.
00:07:43: Oder eine Präsidentin das ist mal wichtig, danke vielmals!
00:07:47: Genau als einen Präsident und einer PräsidentInnen Und das Beziehung und Kommunikation und Überzeugungskraftort, die bei weiten wesentlichen Merkmale sind.
00:07:57: Ich glaube ein Aspekt der bei Olnotharia innen wohl einer der Gründe ist dass sie zu rotere gegangen sind, ist ja schon dieses soziale Engagement.
00:08:10: Das heißt es gibt jedenfalls ein Wertekonstrukt, das die Menschen verbindet und Zugehörigkeit schafft.
00:08:19: Aber der Präsident kann nicht sagen, wie das du das tust.
00:08:23: Sondern er muss schauen, dass er Rahmenbedingungen schafft, wo er die Menschen einlädt sich zu beteiligen und es gelingt manchen besser und manche nicht so
00:08:33: gut.
00:08:33: Es geht also auch um Selbstverwirklichung?
00:08:36: Es geht um Selbst- verwirklichung jetzt immer!
00:08:40: Und bei Menschen, die in so einem so beruflichen sozialen Kontext agieren, wie die meisten Rotarier erinnern ist Selbstverwirklichung natürlich ein wesentliches Bedürfnis des Antriebs und die meisten haben es berufliche auch geschafft diese Selbstverwirklichungen zu gestalten.
00:09:00: Und lassen sie dementsprechend heute auch nicht so leicht etwas sagen oder tun Sie ein bisschen schwerer sich unterzuordnen?
00:09:08: Eine Gemeinschaft funktioniert aber halt nur dann wenn wir mit Menschen agieren, die bereit sind der eigenen Bedürfnisse zurückzunehmen zu Kunst und Gemeinschaft.
00:09:23: Und da kommen wir mal zum nächsten Punkt, der ich glaube bei Roter Reha wesentlicher ist das die meisten Konflikte, die es natürlich gibt weil's die in jedem sozialen System gibt ja nicht ausgetragen werden Einerseits, weil man es nicht austragen muss.
00:09:42: Weil ich kann halt dann mit weniger Kontakt haben zurück oder rät mit dem nicht mehr so viel oder weniger.
00:09:49: und andererseits ist schon in den meisten Rotaria-Clubs Harmonie ein wichtiger Wert was ich sehr schade finde, weil ein Gruppenprozess wenn jetzt nur einer der Phasen von Gruppen herausnehmen nämlich dieser Storming Prozess wo's darum geht streiten wir uns aus.
00:10:08: Wer hat welche Rolle, wer hat welche Funktion?
00:10:11: Wer hat welchen Macht?
00:10:12: Wer nimmt wie Einfluss?
00:10:13: Was muss ich denn tun um dort einfluss zu haben?
00:10:17: Der passiert dann nämlich nicht!
00:10:20: Ist es bei euch beiden im Club wirklich so harmonisch?
00:10:23: Wer erinnert
00:10:24: ist das so?
00:10:25: Naja ihr wird sagen wir haben schon viele Phasen durchlebt sowie die der Song und es gab schon durchaus auch Konflikte die wir zumindest versucht haben zu bearbeiten, aber da möchte ich an die Expertin übergeben.
00:10:43: Ich würde sagen wir haben sie nicht in der Form bearbeitet wie ich glaube das es gut wäre sondern wenn ihr jetzt unseren Club hernimmt dann würde ich sagen wenn man sich jetzt fachlich sagt die sechs Konfliktbewältigungstufen wo die höchste der Konsens oder Kompromiss wäre Das würde ich jetzt mal nicht so offen sagen, trauen dass wir das immer versucht haben zu erreichen.
00:11:11: Sondern ihr lebt dort halt die Unterordnung oder auch die Flucht.
00:11:17: Menschen gehen dann oder sie beteiligen sich heute im Gespräch nicht mehr.
00:11:22: also ich kann mich nicht erinnern dass man mal richtig gestritten hätten.
00:11:25: was ich schaut find weil ein wirklich guter Streit die Positionen einmal klarzumachen nämlich gestritten mit dem Ausgang, da gibt es zwei Wirklichkeiten die nebeneinander stehen dürfen oder wir einigen uns auf eine neue Wirklichkeit.
00:11:44: Das glaube ich ist aber bei uns nicht in der Form gelungen wie das im Unternehmen anstrebe dass das gelingt und das ist der Punkt.
00:11:58: Es ist auch nicht nötig.
00:11:59: Wollte ich gerade sagen ja also Auch anders, immer wieder weiter.
00:12:04: Und wie du sagst manche... ziehen sich zurück, andere bringen sich mehr ein.
00:12:10: Das ist überhaupt so ein Punkt!
00:12:12: Es gibt ja Menschen die sie wahrscheinlich nicht nur bei Rotdreys sondern grundsätzlich dazu neigen, sich mehr zu engagieren und Andere sind eher die Trittbrettfahrer, Fahrerinnen mit der wir müssen short-gender'n in allen Dingen, nicht nur präsidentin, Präsidente.
00:12:24: Und das ist sehr verspeinlich dass daher uns darauf aufmerksam macht, dass die Frau
00:12:29: hier eine Rolle spielt.
00:12:29: Ich bin da ganz sensibel, ja?
00:12:31: Ja, das ist
00:12:32: auch toll.
00:12:36: Wie siehst du das?
00:12:37: Also es gibt die einen, die sind immer voran weg.
00:12:39: Die krempeln die Ärmel hoch und die sind einfach da und dabei.
00:12:42: Und andere wollen entweder gebeten werden oder sind selten an der Front.
00:12:47: Was sind das für unterschiedliche Typen, denkst Du?
00:12:51: Ja sagen wir mal so ich glaube es gibt unfassbar viele unterschiedliche Motive von Menschen dass es so ist wie es ist.
00:12:59: manche bringen sich nicht ein weil es ist nicht zu dran.
00:13:03: Ich würde niemanden, jetzt rede von unserem Club und da war die Clubs die ich kenne.
00:13:08: Ich würde nie jemanden unterstören er bringt sie nicht ein weil er primär gebeten werden mag sondern ich glaube dass es tatsächlich so was gibt wie vielleicht treu man's nicht zu zur oder und das ist schon auch eine wesentliche Anteil den ich im übrigen auch bei mir selber kenne.
00:13:29: wir haben alle Berufe in denen wir sehr gefordert sind Und manchmal sage ich zu mir selber, ja es gibt neben Rotterie eben auch noch meinen Beruf und der sticht manchmal auch das Engagement weil sie sich nicht ausgeht.
00:13:43: Also insofern ist gestehe Menschen zu.
00:13:47: Und da sind wir wieder beim Mut des Präsidenten oder der Präsidentin es anzusprechen.
00:13:53: wenn ich mir meine eigene Präsidentschaft erinnere Ich habe die Menschen angesprochen in zweier Gesprächen und das Motiv hinterfragt bzw.
00:14:02: gefragt, was ist es denn, was du brauchst?
00:14:05: Dass du da, die mit Beteiligst und nicht hierarchisch dominant sondern neugierig.
00:14:14: Weil ich mir denke – und das ist schon ein grundsätzlicher Prinzip – wir alle haben immer einen guten Grund zu tun, auch wenn das was wir tun nicht immer gut ist.
00:14:27: Und diese Neugierde, die treibt mich an und ich habe da sehr konstruktive Gespräche im Übrigen wo ja Dinge erfahren hab, die ich nicht gewusst hab Und das ist auch wieder ein Punkt.
00:14:42: Wir wissen voneinander oft nicht die wirklich wichtigen Dinge, weil es ein Zusammenkommen ist, das halt doch auf einer loseren Art und Weise passiert als in einem Team im Unternehmen oder in anderen Vereinen.
00:14:59: Das was du über deine Präsidentschaft gesagt hast zeigte schon deinen professionellen Zugang – was gut ist!
00:15:06: Auf der anderen Seite, aufgrund deiner professionellen Expertise würde ich mich gar nicht trauen, mit dir zu streiten.
00:15:13: Ganz ehrlich gesagt weil ich Angst hätte da entweder den Kürzerin zu ziehen oder es klingt so lustig oder vielleicht gleich durchschaut werde also therapeutisch durchschauen werde.
00:15:23: genau das finde ich jetzt super dass du das ansprichst weil das tatsächlich oft auch ein Aspekt ist die ich erlebe dass Menschen die Idee hätten Ich würde sofort das was sie am meisten befürchten erkennen.
00:15:38: Ja, eben.
00:15:39: Das tue ich natürlich nicht und wenn man so wie wir erst kredet haben manchmal ist die Formale Hierarchie gestochen durch eine informelle Hierarchi.
00:15:52: Ich glaube wer in einem Übrigen auch tut dass wir beide schon Durch unser Engagement Eine gewisse Machtposition haben.
00:16:02: Ich glaube das meine Stimme auch gehört werde Und weil ich das glaube, bin ich ja sehr sorgsam mit meinen Argumenten oder auch dort wo ich mich einbringe.
00:16:17: Aber nicht mit was du sagst!
00:16:19: Weil es vielleicht tatsächlich etwas ist.
00:16:23: auf das Inno für mir schon gesagt gibt's da jetzt möglicherweise eine Stimme die ich nicht höre?
00:16:30: Weil derjenige glaubt... keine Chance zu haben.
00:16:33: Aber das heißt, es gibt ein gelebtes Leistungsprinzip bei Roterin.
00:16:36: Wenn ihr sagt je mehr Engagemahmen zeigt, desto mehr wird man gehört, destor mehr zählt die eigene Stimme.
00:16:44: ist das eigentlich ein bisschen gelebt?
00:16:45: Das Leistungsprinzip
00:16:46: oder?
00:16:46: Ja wobei das nicht vorallgemeinnend würde.
00:16:51: Was als Einfluss in einer Gruppe wirkt definieren die Menschen in der Gruppe und es entwickelt sich Und ich glaube bei uns ist es schon so, dass Engagement etwas ist wo man gehört wird.
00:17:08: Dass natürlich auch wie argumentiert wäre?
00:17:12: Wie bringt sich jemand ein?
00:17:14: Ich glaube während und ich hoffe du nix jetzt, dass die Leute in unserem Club wissen das mit mir nicht zu leicht ist, Dinge nicht anzusprechen Und das vielleicht manchmal auch zu Irritation oder Verstörung führt, aber das macht es natürlich schwieriger sich dann mit jemandem auseinanderzusetzen.
00:17:37: Was in unserem Club aber schon sehr schön finde ist dass es Situationen gab wo wir eine Auseinandersetzung hatten zu einem Thema zum Menschen die wir eingeladen haben Und das ist ja ein wesentliches Motiv, warum ich zur Rottere gegangen bin.
00:17:59: Interessante herausfordernde Menschen kennen zu lernen.
00:18:04: wir haben politische Diskussionen in einer finde unglaublich konstruktiven Art und Weise geführt.
00:18:11: Das kennt man glaube wirklich gut!
00:18:13: Ich glaube wir unterscheiden uns im Übrigen nicht recht viel von anderen Gloops weil er doch in mehreren Gloops so zu sagen hasse ich und her wie es dort läuft.
00:18:22: Ich glaube schwierig wird es Konflikte dort auszudiskutieren, wo es um die eigenen Beziehungen geht.
00:18:30: Silvia kann nicht dazu stimmen und das meinte ich auch vorher damit.
00:18:32: Ich finde wir sind schon ein Club der nicht alles unter den Teppich kehrt, finde ich nicht?
00:18:39: Also
00:18:40: auf keinen Fall.
00:18:42: Genau und immer wieder gibt es Anlässe auch das auszuhalten dass das gegenüber meiner anderer Meinung ist.
00:18:49: Das ist übrigens etwas Wichtiges.
00:18:51: Das braucht man nicht nur Berateri, sondern auch im Familien- und Berufsleben.
00:18:55: Und das dort zu üben auf einem Feld?
00:18:57: Das finde ich ja ganz charmant!
00:18:59: Genau, und ich denke mir der Punkt ist ja schon der, dass ich die Sicherheit habe weil ich jetzt an meiner anderen Meinung bin vor einer Daseel und für eine Dasee Und dementsprechend kann ich mir auch trauen.
00:19:12: Aber was in jedem Unternehmen, in jedem Team, in jeder Sozialin ein hat an der Familie und auch bei Rotteria wichtiger Aspekt ist das psychologische Sicherheit.
00:19:21: Und psychologischer Sicherheit bedeutet die Idee auf Dinge sorgen, die kritisch sind.
00:19:28: Ich darf Dinge vielleicht auch manchmal nicht so sagen wie man sie erwarten würde dass es sagt ohne persönlich abgewertet zu werden.
00:19:40: In diesen Kreisen eine Haltung der Toleranz gibt, dass so etwas möglich ist.
00:19:49: Wie darf ein Fehler machen ohne persönlich abgewertet zu werden?
00:19:52: und was ich in unserem Club jedenfalls erlebe?
00:19:55: Und das hat vielleicht auch was mit meiner Professions-Dur und es mag schon sein aber ich erlebe, ich darf Hilfe benötigen ohne abgewärtet zu.
00:20:07: Diese Lebe sind ein ganz wesentlicher Teil, warum ich auch immer wieder gerne zur Rotary gehe.
00:20:14: Weil diese Faktoren sehe ich in unserem Club jedenfalls vorhanden.
00:20:19: Aber selbst wenn diese Faktoren verhanden sind, die muss man ja immer die Frage stellen.
00:20:25: Was habe ich denn für Nutzen?
00:20:28: Wenn ich jetzt wieder zum Storming komme, manchmal ist es nützlich nicht zu streiten weil ich weiß das geht trotzdem gut weiter.
00:20:36: in einer Familie würde mir sagen Traum wird das nicht sein.
00:20:40: Wenn wesentliche Dinge nicht ausgestritten werden wird schwierig.
00:20:45: Mir ist gerade noch was eingefallen.
00:20:47: Bei Rotterie sind wir doch sehr sorgsam und gehen mit der Hilfsbedürftigkeit anderer.
00:20:53: Sehr sorgsam um, wie so ein erhelfendes System.
00:20:56: Warum sollte das gerade nach innen nicht funktionieren?
00:21:02: Diese Umstand per See hast du nur nicht, dass man das tut.
00:21:07: Das glaube ich tatsächlich etwas wo wir diesen Wert als so etwas Verbindendes haben.
00:21:16: Und ich glaube, dass es funktioniert ist die Frage wie viel Anpassung ist notwendig um Zugehörigkeit zu ermöglichen und wie viele Autonomie ist erlaubt?
00:21:31: Dass ich mich dort noch.
00:21:32: wofür, weil das sind schon die beiden Pole, die diese doch sehr ... ja, sehr gestahndenen Leid, wenn wir das jetzt einmal so sag immer wieder austarieren müssen.
00:21:46: Und wo hat jetzt die rotarische Freundschaft da ihren Platz?
00:21:49: Freundschaft ist ja etwas, dass eigentlich weit über ein gemeinsames Ziel oder dergleichen oder gemeinsames Arbeiten hinausgeht.
00:21:59: wie kann man denn dann die rotarische Freundschaft definieren?
00:22:01: Die wird auch nicht zu jeder Person gleich sein nämlich in einem Club.
00:22:04: Das ist ein wichtiger Punkt, das wird vielleicht etwas sein was nicht auf Gefallen stößt, was ich jetzt sage.
00:22:10: Ich glaube, dass bei Rotary der Begriff der Freundschaft absolut überstrapaziert wird weil hier von Freundschaften gesprochen wird wo ich nicht dieses Wort verwenden würde.
00:22:21: Ja?
00:22:22: Ich würde dort eher sagen es ist ein rotarisches Miteinander wo wir bemühen bestmöglich dafür zu sorgen unserem eigenen Zweck, nämlich anderen Menschen zu helfen gerecht zu werden.
00:22:42: Das Wort Freundschaft ist schon etwas Besonderes.
00:22:44: hier wird für mich behaupten ich habe in unserem Club wirklich rotarische Freunde.
00:22:51: Aber es gibt rotarische Freunde, die würde ich nicht als meine Freunde bezeichnen.
00:22:56: Mit denen treffe ich mich im Club und sie sind mir nicht unsympathisch aber Freundschaft hat.
00:23:02: Die redet über ganz persönliche Dinge, das tue ich mit allen.
00:23:07: Und dementsprechend ist für mich der Begriff der Freundschaft einer der wir allgemein gehalten wird nicht immer dem Wort Sinn entspricht.
00:23:18: wie ich es sehe
00:23:19: Verstehe ich auch, weil Freundschaft ist etwas, das wachsen muss.
00:23:22: Dass er Vertrauen beruhen muss und auch Vertrauen braucht der Zeit und Platz umzuwachsen.
00:23:28: Und auf einer ganz unerklärlichen gemeinsamen Chemie?
00:23:31: Ja genau!
00:23:32: Richtig, so ist es.
00:23:33: Genau.
00:23:34: Ich glaube dort dass Freundschaft entsteht, muss sie weg von dieser rationalisierten Ebene zu einem Emotionalen wo ich mich wirklich in einer Form öffne die ich nicht mit jedem Menschen haben möchte.
00:23:51: Und das bedeutet nicht, dass ihr den nicht mag.
00:23:54: Aber den würde ich als rotarischen Freund bezeichnen und bei meiner Geburtstagsfeier habe ich Menschen eingeladen zu denen ich dann gesagt hab, sie sind nicht meine rotarische Freunde sondern die wirklichen Freunde im Rotarischen Club.
00:24:10: also dieser Unterschied
00:24:13: Wobei ja auch eine rotarische Freundschaft ja auch etwas wertvolles ist.
00:24:17: Man kann ja nicht jeden ganz gut kennen und mit jedem ganz eng befreundet sein, das sieht ja gar nicht aus.
00:24:22: Genau!
00:24:22: Ich glaube nur dass mit dem Begriff der Freundschaft viele Menschen etwas anderes verbinden als wir Salopp von den rotarischen Freunden reden.
00:24:33: also ich mag jetzt mal schon sagen es gibt niemanden in meinem Club wo ich nicht eine rotarische Freundschaft habe.
00:24:41: Im Sinne der Akzeptanz, im Sinne den Sirchi gern mit dem Radio gerne aber heute vielleicht nicht das Persönlichste.
00:24:52: Jetzt haben wir schon sehr viel gesprochen über Dynamiken bei Rotterie.
00:24:56: Was würdest du sagen?
00:24:57: Welcher Führungsstil welche Art und Weise der Präsident die Präsidentin haben sollte damit das Gefüge ein Jahr lang gut funktioniert?
00:25:07: gibt es da irgendwas wo du sagst ja die drei Sachen werden schon gut?
00:25:11: Wir haben gesagt, es ist jedes Jahr wieder neu und man muss sich wieder einstellen auf eine neue Art der Führung.
00:25:16: Aber was wäre denn eine wirksame Führungsbeiraterei in so einem besonderen Konklimerad von Menschen?
00:25:23: Ich glaube da auch das Wort Führungenstil wird vielleicht hier nicht ganz das sein.
00:25:32: Wenn wir von Führingstilen reden dann würde ich glauben, der transformationale Führingsstil war noch am ehesten der den Strift.
00:25:38: Was heißt das?
00:25:41: ich über Werte führe.
00:25:45: Vorbild bin in diesen Werten, das ganze zentrale Aspekt und des Vertrauenschafts, weil das was ich sage wird erlebt und dass ich Sinn vermitteln führen kann.
00:26:05: Das heißt, was habe ich in diesem rotarischen Jahr vor?
00:26:09: Und wozu?
00:26:11: Und Einladungenausspreche, also eigentlich so.
00:26:15: die Kunst, die Menschen für das zu begeistern ist die Antriebsfeder.
00:26:21: Weil ich habe nicht die hierarchische Macht zu sorgen und du kommst jetzt sondern des glaube ich macht es aus.
00:26:30: aber eben man muss auch wissen wenn ich jetzt sage ich hab Führung für ein Joach Da gibt es jetzt welche, die sagen das eine Jahr werde ich nutzen um ganz massiv so zu sagen Dinge voranzutreiben.
00:26:42: Es gibt andere die sind eher am Werbap bewahren dessen was schon war.
00:26:48: Beides ist okay.
00:26:50: Ich glaube Die Einladung und die Menschen sozusagen über die Beziehung Über die Werte über des Vertrauen dazu zu motivieren Zu tun was getan werden muss ist die hohe Kunst des Führends im Rotterickel.
00:27:10: Und es geht nicht nur um die hohen Kunst des führendes, sondern auch um die Hohe Kunst eines Einladens, Verena!
00:27:16: Ihr wollt eine Einladung aussprechen?
00:27:17: Du hast
00:27:17: recht, Christian.
00:27:18: Danke, dass du mir diesen Pass volet vorlegst.
00:27:22: Silvia ist ja jemand der nicht nur lange bei Rotterie ist, sondern sehr engagiert bei Rotteri ist und es gibt alle paar Jahre, würde ich sagen gefühlt große Veranstaltung, die du ausrichtest wo du vorträgst.
00:27:38: Und heuer haben wir am einundzwanzigsten Oktober um neunzehn Uhr in der Stadthalle in Enns wieder Gelegenheit Silvia zu hören und zwar unter dem Titel Wie viel Veränderung verträgt der Mensch?
00:27:51: Silvia?
00:27:51: und jetzt haben wir einen klein wenig Werbung gemacht.
00:27:53: aber die beste Werbung bist natürlich du.
00:27:56: vielleicht kannst du zwei drei Sätze sagen.
00:27:57: worum wird es da gehen?
00:28:00: Es wird darum gehen dass wir eine Idee darüber kriegen, wie anspruchsvoll ist es diesen doch unglaublich stetigen immer schneller werdenden Wander in einer Art und Weise zu bewältigen das wir uns dabei nicht verlieren.
00:28:25: Und wir werden über die Fähigkeit sich anzupassen, sprechen.
00:28:33: Nimm mir was vorweg!
00:28:34: Wir werden darüber reden dass jeder Mensch die Fähigkeiten zur Veränderung in sich trägt aber dieser nicht unbegrenzt ist.
00:28:44: wir werden über Grenzen der Fähigkeiten sich an zu passen und sprechen.
00:28:49: Wir werden über Widerstände sprechen die zur Verenderung gehören.
00:28:54: Und letztlich geht es darum das wir auch über die Persönlichkeit Anteile und Stile sprechen werden, die diese Anpassungsfähigkeit ausmachen.
00:29:07: Also am Ende dieses Vortrags werde ich vielleicht das eine oder andere über mich selbst erfahren haben, dass mir in der Weise nicht bewusst ist.
00:29:17: Am Ende des Vortrages werde ich Antworten haben.
00:29:20: wie können Familien unterstützt werden?
00:29:22: Dass sie Veränderung gut bewältigen können aber natürlich auch Was kann man tun, um Unternehmen dabei zu unterstützen, dass Veränderung tragbar wird und gelingen kann?
00:29:39: Das hört sich sehr, sehr spannend an.
00:29:41: Wir laden alle ein nach inszukommen und deinen Worten zu Silvia Dienberger-Puchner haben wir hier vor dem Podcast-Mikrofon ein herzliches Dankeschön für die wirklich hochinteressanten Einblicke, die du uns gegeben hast.
00:29:55: Silvia, ein ganz großes Dankeschönen auch dafür dass Du dich so geöffnet hast und so offen mit uns gesprochen hast.
00:30:03: Sehr geehrte Damen und Herren!
00:30:05: Wir hoffen das das Hören unseres Podcasts für sie keine Veränderung darstellt sondern schon zur Gewohnheit geworden ist Und wir hoffen, dass Sie dieser Gewohnkeit treu bleiben.
00:30:13: Sie wissen Rotary Reloaded erscheint jeden zweiten Dienstag im Monat neu.
00:30:18: Bis dahin wünschen wir Ihnen eine schöne, wenn möglich kühle Zeit und alles
00:30:22: Gute!
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